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Special Romance auf der Zielgeraden des Autoren-Osterspecial-Kalenders 2018

Herzlich Willkommen zu meinem Beitrag im




Morgen und übermorgen ist Ostern, für viele die wichtigsten Feiertage im Jahr.
Doch auch diejenigen, die Ostern nicht unter religiösen Aspekten betrachten, nutzen gerne diese freien Tage. Zum Beispiel für Familientreffen oder Freunde.
Doch was ist mit denen, die arbeiten müssen?
Oder sogar krank sind?

Toni Melventhal, die Protagonistin meines neuen Romans "Stairway's Love - Revanche", hat gleich drei Probleme auf einmal.
1. keine Familie in Hamburg
2. sie besitzt ein Restaurant, müsste also arbeiten - aber ...
3. sie ist krank

Doch es gibt da jemanden, der sich um sie kümmert.
Auch wenn es ihr widerstrebt und alles in ihr in Aufruhr versetzt.
Rafael Ferrera ist für sie da, auch an Ostern.

Wollt ihr mehr erfahren? Dann folgt mir in Kapitel 11 und schaut selbst, wie die beiden Karsamstag und Ostersonntag verbringen ...

"Stairway's Love - Revanche"


Über das Buch

Achtzehn Jahre sind vergangen, seit Toni ihre erste Liebe sterben sah. Sie hat sich ein Leben aufgebaut, aber der Wunsch nach Rache lässt sie nicht los.
Rache an Sven Xander.

Als der eines Abends in ihrem Restaurant auftaucht, glaubt sie sich ganz dicht an ihrem Ziel. Doch sie ist nicht die einzige, die noch eine Rechnung mit Xander offen hat.

Rafael Ferrera ist Polizist. Einer von den guten sogar. Doch auch ihn lässt die Vergangenheit nicht ruhen. Er verfolgt Sven Xander und läuft unversehens in die Arme einer geheimnisvollen Schönheit, die ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch kann er ihr vertrauen?



Leseprobe

Kapitel 11

Toni schreckte aus dem Schlaf hoch und wurde von einem starken Hustenanfall überwältigt. Danach schien ihr Hals innen aus rohem Fleisch zu bestehen, es tat höllisch weh. Sie griff nach der Wasserflasche neben ihrem Bett, leerte sie und sah auf die Uhr.
Sie ließ sich mit einem Aufstöhnen zurück ins Kissen fallen, wurde aber von der nächsten Hustenattacke aus dem Bett und ins Bad getrieben.
Nach einigem Kramen fand sie in ihrer Hausapotheke noch zwei Lutschtabletten und warf sich eine direkt in den Mund. Sie setzte sich auf den Rand der Badewanne und überlegte, wie weit die nächste Apotheke entfernt war und ob sie es bis dahin schaffen würde. Ihr ganzer Körper schmerzte, vom heißen Kopf bis zu den noch heißeren Füßen.
Toni zog eine Kapuzenjacke über, wickelte sich einen Schal um den Hals und schlurfte in dicken Socken in die Küche, um sich einen Tee zu kochen. Während sie darauf wartete, dass das Wasser kochte, nahm sie ihr Handy und meldete sich für die restlichen Feiertage bei Robert ab. Er wünschte ihr gute Besserung.
Kaum hatte sie das Handy weggelegt, erklang Rafaels Klingelton.

Guten Morgen! Wollte dich gestern noch sehen, aber es war schon alles dunkel.

Sie goss den Kräutertee auf und schrieb: Die Promi-Party war schon um acht vorbei.

Hast du heute Zeit? Wie musst du arbeiten?

Gar nicht, bin krank und werde mich gleich ins Bett verziehen.

Ich bin in einer Stunde bei dir.

Toni stöhnte und hustete wieder. Lass, du musst das nicht tun.

Keine Widerrede.

Okay, dann fahr bitte auch an der Apotheke vorbei, ich brauche was gegen Fieber, Husten und Halsschmerzen

*

Die Wohnungstür war nur angelehnt, und Rafaels Hand zuckte automatisch zum hinteren Bund seiner Jeans. Er verzog das Gesicht, natürlich war seine Waffe nicht dort.
Er schlich auf die Tür zu, lauschte. Nichts.
Möglichst geräuschlos stellte er die große Papiertüte im Flur ab, richtete sich wieder auf und versetzte der Tür einen Stoß. Nichts geschah, also wagte er sich mit dem Kopf voran durch die Öffnung.
„Mach nicht so einen Aufriss“, ertönte rechts von ihm ein Krächzen.
Rafael sah zu Boden, Toni saß gegen die Wand gelehnt, die Knie angezogen, die Arme darauf abgelegt, und sah ihn an.
„Alles in Ordnung?“ Er ging neben ihr in die Hocke und musterte ihr Gesicht, dann legte er den Handrücken gegen ihre Stirn. „Ich glaube, du hast Fieber.“
„Was du  nicht sagst!“ Sie holte Luft, in ihrem Brustkorb rasselte es, und wandte sich ab, um dem Hustenreiz nachzugeben.
Rafael holte die Tüte herein und schloss die Tür hinter sich. Toni rappelte sich auf, und er ergriff ihren Arm. „Du gehörst ins Bett. Und am besten vorher noch in ein Erkältungsbad. Hast du so etwas da?“
Sie nickte und strich sich die Haare zurück. „Aber zuerst her mit den Drogen.“ Sie hielt ihm die geöffnete Hand entgegen.
Er lächelte. „Zeig mir die Küche, dann kann ich alles auspacken.“
Sie schlurfte ihm voran, die Arme um den Oberkörper geschlungen, und setzte sich an den Küchentisch.
Rafael stellte die Tüte ab und leerte sie. Zum Vorschein kamen ein Paket mit Hähnchenteilen, ein Suppenbund, diverse Kräuter und Gewürze, und eine kleine weiße Tüte mit dem roten Apothekenzeichen.
Toni inspizierte den Inhalt, öffnete zuerst eine Schachtel mit Hustenlutschtabletten und warf sich eine in den Mund.
„Wo ist das Badezimmer?“
„Am anderen Ende des Flurs.“ Sie deutete vage in die entsprechende Richtung.
Er ging hinüber, hängte unterwegs seine Jacke an die Garderobe und betrat den großzügigen, weiß gefliesten Raum. Das Faltrollo vor dem Fenster schob er nach unten, um mehr Licht hereinzulassen.
Er ließ das Wasser einlaufen, fand den Badezusatz und gab eine großzügig bemessene Menge dazu. Dann nahm er das große Handtuch vom Haken, um es über den Handtuchheizkörper zu legen. Dabei erblickte er das schwarze Dessous-Set, das zum Trocken über der obersten Querrippe lag. Beim Anblick der hauchfeinen Spitze und Seide durchfuhr ihn Erregung. Rafael schloss die Augen und wandte sich mit Mühe ab, verließ das Bad.
Toni deutete auf die Lebensmittel. „Was hast du damit vor?“
„Ich koche dir eine frische Hühnersuppe, das Beste, was es bei einer Erkältung gibt.“
„Du überraschst mich immer wieder. Was hast du sonst noch zu bieten?“ Sie bot ein schwaches Lächeln auf.
„Jede Menge.“ Rafael grinste. „So, jetzt ab mit dir in die Badewanne.“
Sie nickte, stemmte sich hoch und schleppte sich aus der Küche.
„Wehe dir, du räumst am Ende nicht auf!“, rief sie noch, dann fiel die Badezimmertür hinter ihr ins Schloss.
Er lachte leise, schüttelte den Kopf und krempelte die Ärmel hoch.
Nachdem die Suppe angesetzt war, ging er ins Wohnzimmer hinüber. Trotz der Größe standen nicht viele Möbel darin, und das riesige Sofa quer vor den Balkonfenstern dominierte alles. Es war bestimmt drei Meter breit und fast halb so tief, mit einem samtenen, changierenden Webstoff bezogen und von einem dunklen, leuchtenden Türkis. Die Lehnen waren rundum verstellbar und mit großen und kleinen Kissen und zwei weichen Decken dekoriert.
Rafael stellte Wasser und die Medikamente auf dem Couchtisch ab und machte ihr auf einer Seite einen kuscheligen Schlafplatz zurecht. Dann wandte er sich dem Regal auf der linken Seite zu, das die gesamte Breite der Wand einnahm. Es war knapp zur Hälfte mit CDs gefüllt, die aus fast jedem Genre zu stammen schienen und von bekannten und unbekannten Interpreten stammten.
Auf der anderen Seite drängten sich Taschenbücher auf den Regalböden, die Vielfalt war hier genauso bunt. Thriller, Romane, Science Fiction, Erotik. Er stutzte und zog einen Band hervor, der mit „S.E.C.R.E.T.“ betitelt war, las den Text auf der Rückseite. Sätze wie „Das Komitee sorgt dafür, dass Ihre Fantasien Wirklichkeit werden“ oder „Kein Urteil. Keine Grenzen. Keine Scham“ machten ihn neugierig.
Rafael sah auf und mit leerem Blick in Richtung Badezimmer. Er stellte sich vor, wie Toni dort in der Badewanne lag, bis zum Kinn im Wasser, die Augen geschlossen. Nur die Spitzen ihrer Brüste lugten daraus hervor. Ihre Finger …
Er kniff die Augen zusammen, schüttelte den Kopf und stellte das Buch zurück an seinen Platz. Was war nur mit ihm los? Als Ersatz suchte er sich einen Science-Thriller aus und legte ihn auf dem Couchtisch ab. So konnte er sich die Zeit vertreiben, während sie schlief.
Der Kräutertee war gerade aufgebrüht, als Toni n die Küche zurückkehrte.
„Mmh, das riecht gut“, seufzte sie und sank auf den Stuhl am Kopfende des Küchentischs.
Rafael lehnte sich mit dem Hintern an die Arbeitsfläche und verschränkte die Arme vor der Brust. Er betrachtete ihr erhitztes Gesicht, die glänzenden Augen.
„Ein wenig musst du noch warten. Wie wäre es, wenn du etwas gegen das Fieber nimmst, einen Tee trinkst und dich dann hinlegst? Ich bleibe bei dir.“
Sie sah ihm in die Augen. „Warum tust du das?“ Ihre Stimme war heiser, sie klang erschöpft.
„Weil ich es will“, antwortete er schlicht.
Einen Moment lang sagte keiner von beiden ein Wort, dann wandte sie den Blick ab.
„Ist es so schlimm, dass sich jemand um dich kümmert?“
„Nein, nur ungewohnt.“ Sie fuhr sich durchs Haar. „Zumal wir uns noch nicht so lange kennen.“
Rafael nahm die Teebeutel heraus und setzte sich mit beiden Tassen zu ihr an den Tisch. „Für mich ist nicht wichtig, wie lange wir uns schon kennen. Für mich zählt die Verbundenheit, und die spüre ich ganz deutlich.“
Sie wandte sich ihrer Tasse zu, sah ihn wieder an. Er konnte die Skepsis in ihren Augen sehen.
„Hör auf, dich zu wehren“, bat er
„Ich habe gerade wirklich keinen Kopf für so etwas.“ Toni stand auf, nahm ihre Tasse und ging ins Wohnzimmer. Quälte sich durch einen weiteren Hustenanfall.
Er seufzte und ließ den Kopf hängen.

*

Fast schon verärgert nahm Toni zwei Tabletten und schluckte sie mit viel Wasser hinunter. Sie wünschte, er würde gehen und sie in Ruhe lassen. Sie wollte nicht, dass er sie so sah, schwach und verletzlich. Die Situation war ihr zu intim, denn sie konnte nicht selbst bestimmen, wie viel sie ihm von sich zeigte. Und sie wollte sich erst recht nicht damit auseinandersetzen, was zwischen ihnen war. Es verstörte sie.
Verdammt, seitdem er in ihr Leben getreten war, stellte er alles auf den Kopf.
Hätte sie ihn doch nie angesprochen! Wäre er doch nie Xander in ihr Restaurant gefolgt!
„Scheiße“, murmelte sie und setzte sich in ihre Ecke der Couch, steckte die Decken um sich herum fest und nahm die Tasse in beide Hände. Sie pustete hinein und nippte vorsichtig daran. Dann tastete sie auf dem Beistelltisch nach der Fernbedienung und schaltete den Fernseher ein, zappte durch die Kanäle.
Als Rafael den Raum betrat, war sie bei einem Lifestyle-Sender hängengeblieben. Ein britischer Starkoch präsentierte seine 30-Minuten-Menüs.
Der Kommissar setzte sich ans andere Ende des Sofas, zog die Schuhe aus und machte es sich mit dem Buch gemütlich.
Ein Anflug von schlechtem Gewissen ließ sie auf der Unterlippe herumkauen. Er hatte diese grobe Abfuhr nicht verdient, schließlich konnte er nicht wissen, was für ein Chaos in ihr herrschte.
Aber sie wollte nicht, dass er ihr zu nahe kam, konnte er das nicht akzeptieren?
Eine Welle der Müdigkeit überrollte sie, sie gähnte.
Toni stellte die fast leere Tasse auf den Tisch und streckte sich auf der Couch aus. Ihre Füße berührten ihn nicht einmal. Ohne ein weiteres Wort zog sie die Decken hoch, schloss die Augen und war kurz darauf eingeschlafen.

*

Am Nachmittag ging Rafael in die Küche, band sich eine Schürze um und widmete sich der Suppe. Er hob das Huhn heraus und legte es auf einen Suppenteller, dann seihte der die Brühe in einen anderen Topf ab. Das Radio dudelte.
Beim Gemüseschneiden war er so in Gedanken versunken, dass er Toni erst bemerkte, als sie direkt neben ihm stand. Er zuckte zusammen.
„Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken.“ Sie ging zum Kühlschrank und kam mit einem Senftöpfchen und einem kleinen Löffel zurück.
„Bist du auf der Pirsch?“
„Zumindest habe ich gerade fette Beute entdeckt.“ Sie riss ein großes Stück der gekochten Hühnerhaut ab, gab Senf darauf und stopfte es sich in den Mund. Sie schloss die Augen und stöhnte vor Genuss auf. „Ist das gut!“
Das Geräusch ging ihm durch und durch. Er betrachtete ihr Gesicht, musste schlucken, sich räuspern.
„Was machst du da?“
„Das erinnert mich total an meine Kindheit.“ Toni sah ihn an und lächelte. „Oma hat für das Sonntagsessen am Vorabend immer eine Hühnersuppe gekocht. Und wenn die fertig war, durften Opa und ich uns die Haut stibitzen.“
Sie zupfte ein weiteres Stück Haut vom Huhn, gab Senf darauf und hielt es ihm vor den Mund. Er nahm es, berührte mit Lippen und Zunge ihre Fingerspitzen.
Ein Blitz fuhr durch seinen Körper und hinterließ heftige Erregung. Sie starrten sich an, sie schien es auch gespürt zu haben. Rafael kaute, schluckte, dann beugte er sich zu ihr.
Toni unterbrach den Blickkontakt, ging zum Spülbecken hinüber und wusch sich die Hände.
Er stieß einen leisen Seufzer aus und widmete sich wieder dem Gemüse. Verdammt, er hätte sie am liebsten an sich gerissen und geküsst.

*

Toni flüchtete sich ins Bad und ließ sich auf den Rand der Badewanne sinken. Das Herz schlug ihr heftig bis zum Hals. Er hatte sie tatsächlich küssen wollen!
Nein, das durfte nicht sein! Sie wollte das nicht.
Eine kleine Stimme lachte sie aus, ihr Körper strafte sie lügen. Die Erregung pulsierte durch ihren Körper, und trotz ihrer Erkältung hatte sie große Lust auf Sex mit Rafael. Aber dabei würde er es nicht belassen.
Sie atmete mehrmals tief durch und ging zurück ins Wohnzimmer, kuschelte sich mit den Decken in ihre Ecke und starrte auf den Fernsehbildschirm, ohne wirklich etwas zu sehen. Schließlich fiel ihr Blick auf den Jadedrachen, der zusammen mit dem restlichen Schmuck vom Vorabend auf dem Couchtisch lag.
Toni dachte an Brian, wie es mit ihm gewesen war, und fragte ihn innerlich, was sie tun sollte. Keine Antwort.
Rafael kam mit zwei Suppenschalen herein, reichte ihr eine davon und setzte sich in die andere Couchecke.
Sie probierte einige Löffel. „Mmh, das schmeckt und tut wirklich gut. Danke nochmal.“
„Keine Ursache.“
Das Schweigen war ihr plötzlich unangenehm, und so suchte sie nach einem unverfänglichen Gesprächsthema, vermied aber jeglichen Blickkontakt.
„Kochst du erst seit der Scheidung?“
„Nein, schon immer, aber während meiner Ehe nicht so oft.“
Hier konnte sie anknüpfen. „Wie ist es am Ende mit Marco gelaufen?“
Er erzählte ihr von dem Vater-Sohn-Gespräch, den Entwicklungen und dem gestrigen Treffen auf dem Berliner Fernsehturm
„Es tut weh, oder?“, fragte sie leise und sah ihn doch wieder an. Sie hatte den Schmerz in seiner Stimme gehört, der sich auch in seinem Gesicht abzeichnete.
Rafael nickte. „Sehr sogar.“
„Wirst du damit zurechtkommen?“
„Ich muss.“
Tonis Blick schweifte wieder zu dem Drachen, ihr Blick ging ins Leere. „Ich kenne einen ähnlich harten Schmerz“, murmelte sie.
„Erzählst du mir davon?“
Sie blinzelte, sah ihn an, und er nickte in Richtung des Tisches. Sie zögerte.
„Er hat meiner ersten Liebe gehört, Brian. Er … er ist tot. Ein … Unfall.“ Sie schluckte.
„Wie lange ist das her?“ Seine Stimme war sanft.
Sie sah ihn kurz an. „Achtzehn Jahre.“
„Denkst du oft an ihn?“
„In letzter Zeit wieder.“ Sie widmete sich wieder der Suppe, leerte die Schale und stellte sie auf den Tisch.

*

Rafael hatte den Hinweis verstanden und ebenfalls geschwiegen. Nach dem Essen räumte er die Schalen weg, kochte Tee und gab ihr so die Gelegenheit, sich noch etwas zu fangen.
Sie sahen fern, redeten über Allgemeines, aßen eine weitere Portion Suppe, und abends nötigte er Toni zu einem weiteren Erkältungsbad. Danach dauerte es nicht lange, bis sie es sich bequem machte und schließlich einschlief.
Eine Weile saß er da und betrachtete ihr Gesicht in allen Einzelheiten. Er rang mit sich. Sollte er nach Hause fahren und sie allein lassen? Nein, er wollte bei ihr bleiben, ihr so nah wie möglich sein.
Rafael räumte auf, löschte alle Lichter und ging zurück zur Couch. Er legte sich hinter sie, schaltete den Fernseher aus. Um sie nicht zu wecken lockerte er die obere Decke um ihren Körper und zog sie so zurecht, dass er sich notdürftig damit zudecken konnte. Dann legte er den Arm um ihre Taille. Es fühlte sich gut und richtig an.
Dafür würde er morgen früh gerne eine Zurechtweisung auf sich nehmen.

*

Ein Geräusch sickerte in ihr Bewusstsein, ein Klingen. Nach und nach konnte sie es identifizieren, das Glockenläuten der nächstgelegenen Kirche. Sie atmete tief ein, eine schwache Zitrusnote stieg ihr in die Nase, darunter etwas Holziges und Männliches.
Toni bewegte den Kopf, ihr wurde schlagartig bewusst, dass sie Arm und Bein nicht in Decke und Kissen vergraben hatte. Und ihr Kopf ruhte auf etwas Härterem als Daunen und Baumwolle, das sich auch noch langsam auf und ab bewegte.
Ach du Scheiße!
Sie erstarrte, schlug die Augen auf. Unter größter Anstrengung unterdrückte sie den Impuls, hochzuschnellen. Erst einmal die Lage sondieren.
Sie lag in Rafaels Arm, den Kopf auf seine Brust, den Arm um seine Taille gelegt. Ein Bein lag über seinem, und obenauf die beiden Decken. Zwei Blicke bestätigten ihr, dass sie beide angezogen waren.
Toni ließ den angehaltenen Atem langsam entweichen, die Anspannung ließ nach.
Gut, es war also nichts zwischen ihnen passiert.
Warum sie aneinander gekuschelt auf der Couch lagen, verstand sie trotzdem nicht. Als sie sich zum Schlafen hingelegt hatte, hatte er am anderen Ende der Couch gesessen.
Er musste sich zu ihr gelegt haben. Und ihr Körper und ihr Unterbewusstsein hatten sich dann irgendwann gegen ihren Verstand verschworen, alle selbst auferlegten Regeln gebrochen und auf seine Anwesenheit reagiert.
Na gut, wenn es nun schon so war … Sie sog seinen Duft weiter ein, schloss die Augen.
War es wirklich so verkehrt, seine Nähe zuzulassen? Sie mochte ihn, allen Widrigkeiten zum Trotz, und er fühlte sich verlockend gut an. Warum wehrte sie sich dermaßen gegen seine Annäherungsversuche?
Ohne sich dessen bewusst zu sein, schmiegte sie sich enger an ihn. Und erschrak.
Rafael bewegte sich, atmete tief ein. Er wandte sich ihr zu, legte den anderen Arm um sie, das andere Bein über ihres.
„Mmh, dein Duft ist …“, murmelte er in ihr Haar und vergrub die Nase darin, „delicioso.“
Ein wunderbarer Schauer durchrieselte sie, sammelte sich in ihrem Schoß. An ihrem Oberschenkel wurde seine Erregung spürbar, seine Lippen streiften ihren Nacken, wanderten zu ihrem Hals. Sein Bart kitzelte über ihre Haut. Wie der sich an der Innenseite ihrer Oberschenkel anfühlen würde?
Toni neigte den Kopf zur Seite, ihr entschlüpfte ein leises Stöhnen.
In diesem Moment erwachte ihr Verstand, Panik überkam sie. Sie versteifte sich und legte eine Hand gegen seine Brust, so dass Rafael den Kopf hob.
Sie vermied es, ihn anzusehen, holte rasselnd Atem und setzte sich mit einem Hustenanfall auf. Dann flüchtete sie ins Bad.
Sie wartete, bis der Hustenanfall vorüber war, warf sich Wasser ins Gesicht und trank etwas davon aus ihren Händen. Nach dem Abtrocknen ließ sie das Handtuch sinken und sah sich im Spiegel selbst in die Augen.
Sie hatte die Kontrolle verloren. Das durfte keinesfalls noch einmal passieren.
Verdammt, wie sollte sie ihm jetzt wieder gegenübertreten?
Würde er darüber reden wollen? Es totschweigen? So tun, als ob nichts gewesen wäre?
Vielleicht hatte seine angekündigte Hartnäckigkeit nun ein Ende.
Bei dem Gedanken ihn nicht wiederzusehen, wurde ihr flau.
Ihre Gedanken fuhren Karussell, Kopf und Herz führten einen erbitterten Kampf. So hatte sie sich schon seit zehn oder fünfzehn Jahren nicht mehr gefühlt. Ob sie mit Meike darüber reden konnte? Ja, sie würde sie anrufen. Ihre beste Freundin war die einzige, die fast alles von ihr wusste.
Toni hängte das Handtuch auf und ging ins Wohnzimmer zurück. Ihre Schritte wurden langsamer, bis sie im Türrahmen stehenblieb.
Rafael hatte die Couchkissen aufgeschüttelt und faltete gerade die zweite Decke.
„Guten Morgen.“ Ihre Stimme war belegt, sie räusperte sich. Sie verschränkte die Hände hinter dem Rücken, knetete sie.
„Guten Morgen.“ Er drehte sich um und versuchte ein Lächeln. Es misslang.
Sie schluckte. „Es tut mir leid, ich -“
Er schnitt ihr mit einer Handbewegung das Wort ab und kam auf sie zu. „Ich muss gehen, ich bin bei meinen Eltern zum Osteressen eingeladen.“
Sie nickte, senkte den Kopf und trat rückwärts in den Flur zurück, um ihm den Weg freizumachen
Der Kommissar zog seine Jacke an und zögerte. „Geht es dir besser?“
Toni sah auf. „Ein wenig.“
„Ich könnte heute Abend noch einmal nach dir sehen.“
Ihr Herz zog das Tempo an, sie lächelte. „Das wäre schön.“
„Gut, dann … bis später.“ Er machte einen Schritt auf sie zu, überlegte es sich dann aber anders und verließ ihre Wohnung.

*

Rafael räumte die letzten Teller in die Spülmaschine, warf ein Tab in die dafür vorgesehene Kammer und startete den Spülvorgang.
„So, das war’s erst einmal.“
„Hat Papa sich schon hingelegt?“
Er grinste schief. „Ich kann sein Schnarchen bis hierhin hören.“
Lucía Ferrera legte den Kopf schief und lauschte, dann schmunzelte sie und wandte sich wieder den Resten des Lammbratens zu. Sie schnitt ihn auf und verteilte das noch warme Fleisch in zwei Frischhaltedosen.
„Brüh uns doch einen Kaffee auf, cariño. Ich habe das Gefühl, du hast etwas auf dem Herzen.“
Er lachte und löffelte grob gemahlenes Pulver in die Espressokanne. „Ich konnte dir noch nie etwas vormachen.“
„Nein.“
Während seine Mutter das restliche verschmutzte Geschirr neben dem Spülbecken stapelte, richtete er zwei Tassen her und goss kurze Zeit später den frisch gebrühten Kaffee hinein.
Lucía stellte einen Teller mit Robioles auf den Tisch und setzte sich ihm gegenüber. Er nahm sich eines davon und ließ sich das zarte Gebäck mit der Füllung aus Bitterorangenmarmelade auf der Zunge zergehen.
Er hörte, wie seine Mutter im Kaffee rührte, den Löffel zweimal am Tassenrand abklopfte und dann auf den Unterteller legte.
„Also, raus damit.“
Rafael seufzte, trank einen Schluck und sah auf.
„Ich habe Marco am Freitag zu seiner Mutter gebracht.“
„Wie ist die Woche gelaufen?“
Er setzte sie ins Bild, erzählte ihr alles von dem Termin mit der Polizeipsychologin bis zum Gespräch mit Anna und Sebastian.
Sie nickte. „Ich bin froh, dass alles geklärt ist. Die Situation ist zwar schwierig, aber auf jeden Fall besser für dich als die letzten zwei Jahre, als du alles in dich hineingefressen hast.“
„Ich vermisse Marco.“
„Das weiß ich, cariño, aber jetzt hast du Gewissheit. Du kannst und musst weiterleben.“
Er seufzte wieder. „Wenn das alles nur so einfach wäre.“
„Ich habe nicht gesagt, dass es einfach ist. Du darfst dich nicht hängenlassen und abkapseln. Einsamkeit hat noch keinem gutgetan.“
Rafael starrte in seine Tasse, rührte darin herum.
„So, und jetzt erzählst du mir von der wirklich wichtigen Sache.“
Er sah auf, öffnete den Mund, wollte alles abstreiten, doch Lucía schüttelte den Kopf.
„Ich bin deine Mutter, Rafael.“ Ihre Stimme war sanft, das Lächeln nachsichtig.
Also atmete er tief durch und erzählte ihr von Toni.
„Ich werde nicht schlau aus ihr“, schloss er und nahm sich noch ein Robiol. „Sie scheint mich auch zu mögen, aber sie lässt mich nur bis zu einem gewissen Punkt an sich heran.“
„Hast du sie danach gefragt?“
Er schüttelte den Kopf.
„Warum nicht?“
„Tja, warum eigentlich nicht?“ Er lachte leise auf, erzählte ihr von ihrem ersten gemeinsamen Kaffee.
„Du hast sie vorher überprüft?“, erboste sich Lucía. „Cariño, du musst den Polizisten auch mal beiseitelassen. Kein Wunder, dass ihr nicht normal mit einander reden könnt.“
„Ehrlich gesagt gab es auch noch nicht die richtige Gelegenheit dazu. Sie weicht mir aus, sobald es um ihr Innerstes geht.“
Sie legte Rafael eine Hand auf den Arm. „Gib ihr Zeit und zeig ihr, dass du es ernst mit ihr meinst. Gib nicht auf.“
Er betrachtete ihr immer noch schönes Gesicht, die silbrig durchzogenen braunen Locken. „Das hatte ich auch nicht vor, mamá. Ich habe schon lange nicht mehr so für eine Frau empfunden.“
„Gut, mein Junge, das freut mich. Es wurde auch höchste Zeit.“ Sie tätschelte ihm den Arm und nahm sich dann selbst ein Stück Gebäck.
„Wann seht ihr euch wieder?“
„Da sie krank zu Hause ist, werde ich sie nachher noch einmal besuchen.“
„Gut, dann nimm ein paar Robioles mit und richte ihr meine Grüße aus.“
Rafael zog eine Augenbraue hoch.
„Guck mich nicht so an! Sieh lieber zu, dass ich sie bald kennenlerne.“

*

Im Gegensatz zum gestrigen Abend erwartete Toni ihn in der offenen Wohnungstür. Sie sah besser aus, hatte sich umgezogen und zurechtgemacht.
„Das ging aber schnell.“ Sie lächelte ihm entgegen und wich auch nicht vor seinem Wangenkuss zurück.
„Hier, mit Grüßen von meiner Mutter, unbekannterweise.“
Rafael konnte es ihrem Gesicht ansehen, als sie den Mund öffnete: Sie wollte die Tatsache, dass er seiner Mutter von ihr erzählt hatte, nicht unkommentiert lassen. Doch sie klappte ihn nur wieder zu, bedankte sich und schloss die Wohnungstür hinter ihm.
War das ein gutes Zeichen?
Er hängte seine Jacke an die Garderobe und folgte ihr in die Küche. Toni stellte die Keksdose auf der Arbeitsfläche ab, öffnete sie und nahm sich ein Gebäckstück. Mit einer schnellen Bewegung stibitzte er sich auch noch ein Robiol, warf es sich in den Mund und lehnte sich mit der Hüfte geben die Arbeitsfläche.
„Mmh, was ist das?“ Sie sah ihn an.
„Das sind Robioles, ein typisch spanisches Gebäck zu Weihnachten und Ostern.“
„Verdammt lecker.“
Sie nahmen sich jeder noch eines, dann verschloss sie mit Nachdruck den Deckel.
„Möchtest du einen Kaffee? Ich wollte mir gerade einen machen.“
„Gerne.“
Rafael beobachtete sie, ihre Bewegungen, und dachte an den Morgen zurück. Er wollte sie noch einmal in den Arm nehmen, liebkosen, küssen. Überall.
Er schloss die Augen und rieb sich die Nasenwurzel.
Toni trug die Tassen zum Tisch, er folgte ihr mit der Keksdose und ließ sich über Eck nieder.
„Und, was hast du so gemacht?“
Sie zuckte die Schultern. „Nichts Besonderes. Nur mit meinem großen Bruder telefoniert.“
„Du hast noch nicht viel von ihm erzählt, nur dass er in die Kanzlei deines Vaters eingestiegen ist. Haltet ihr Kontakt?“
„Ja, wir telefonieren und schreiben regelmäßig. Er ist verheiratet und meine Nichten sind drei und acht Jahre alt.“
„Ach, ich habe mir auch immer einen großen Bruder gewünscht“, meinte er und nahm sich ein Robiol, „aber das haben meine Eltern nicht mehr hinbekommen.“
Sie lachten.
„Kleinere Geschwister wolltest du nicht?“
Rafael schüttelte den Kopf. „Nee, kleine Geschwister sind nervig, das weiß doch jeder.“
„Größere aber auch.“
Toni erzählte von ihrer Kindheit zwischen liebevoller Haushälterin, Aufpasser-Bruder und gefühlskalten Eltern, die mehr Zeit in der feinen Gesellschaft verbrachten als mit ihren Kindern.
Er hielt mit Lausbubengeschichten von ihm und Tommaso dagegen, bei dem er fast genauso viel Zeit verbracht hatte wie zu Hause. Sie teilten nicht nur einen sehr ähnlichen Hintergrund – Tommasos Eltern waren ebenfalls Gastarbeiter, aus Italien -, sondern von klein auf nahezu alles außer Mädchen, bis hin zum gleichen Berufswunsch.
„Seid ihr in der gleichen Abteilung?“, hakte Toni nach und erhob sich. Sie zündete die Stumpenkerzen auf dem Tisch an und holte dann eine Platte aus dem Kühlschrank.
„Nein, Tommy arbeitet im Bereich Informations- und Kommunikationskriminalität. Was machst du da?“
„Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber Reden macht hungrig.“ Sie platzierte die Platte mittig zwischen ihnen und nahm die Alufolie ab. Zum Vorschein kamen diverse Kleinigkeiten, von Schinken bis Käse, von Obst bis Antipasti.
„Wo hast du das her?“
Sie lachte. „Es hat auch Vorteile, ein Restaurant zu besitzen.“ Dann stellte sie noch einen Brotkorb dazu und zwei abgedeckte Schälchen.
Rafael lächelte sie an.
„Möchtest du auch ein kleines Glas Wein dazu? Ich habe aber nur Roten da.“
„Ja, gerne.“ Er zog sich eines der Schälchen heran und wollte gerade die Folie anheben, da war sie mit wenigen Schritten bei ihm und gab ihm einen Klaps auf die Hand.
„Finger weg! Das ist das Dessert.“ Sie grinste, ging ins Wohnzimmer und kehrte mit einer Flasche und zwei Gläsern zurück.
Nach dem Essen gingen sie ins Wohnzimmer und redeten weiter. Bis es dunkel war und Toni die Augen zufielen.
Rafael beobachtete, wie sie immer tiefer rutschte, sich schließlich hinlegte und zudeckte, während er redete. Nicht lange und sie atmete langsam und gleichmäßig.
Er verstummte und ließ seinen Blick über ihr Gesicht wandern, ein Schmunzeln legte sich um seine Lippen. Er hätte sie ewig so ansehen können.
Leider hatte er morgen trotz Feiertag Dienst. Deshalb schrieb er ihr eine kurze Nachricht auf den Notizblock, räumte die Gläser in die Küche, deckte sie richtig zu und strich ihr das Haar hinters Ohr. Dann schloss er die Augen und küsste sie auf die Stirn.

Ende der Leseprobe




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Kommentare

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